Akne Behandlung - Der Weg zur Heilung

Akne Behandlung – Der Weg zur Heilung

Akne ist mehr als nur ein Hautproblem. Die äussere Behandlung hilft zwar kurzfristig um die unschönen Pickel und Mitesser zu bekämpfen, doch um eine langfristige Heilung zu erzielen, muss man die zugrunde liegenden Ursachen angehen – und die liegen hauptsächlich in der Ernährung.

Pflanzliche Öle wie Sonnenblumen- und Rapsöl, Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel tragen zu entzündlichen Prozessen im Körper bei, die sich in Form von Akne äussern können. Eine ausgewogene Ernährung, die entzündungsfördernde Lebensmittel meidet und gleichzeitig den Körper von innen unterstützt, ist der Schlüssel zu einer klaren und gesunden Haut.

Kosmetische Behandlung von Akne – eine symptomatische Herangehensweise

Kosmetische Behandlungen gegen Akne beinhalten die Reinigung der Haut, Peelings, Laserbehandlungen und das Auftragen von speziellen Cremes und Seren. Diese Methoden helfen, vorhandene Unreinheiten zu reduzieren, wirken jedoch nur an der Oberfläche. Um eine Akne auf Dauer loszuwerden, muss man die Ursache herausfinden und behandeln.

Die wahren Ursachen von Akne

Akne ist häufig das Ergebnis von hormonellen Ungleichgewichten, Entzündungen im Körper oder einer ungesunden Ernährung. Insbesondere bestimmte Lebensmittel und Inhaltsstoffe können eine Akne auslösen oder verschlimmern. Ein prominentes Beispiel dafür sind pflanzliche Öle wie Sonnenblumen- und Rapsöl.

Diese Öle werden bei der Produktion von verarbeiteten Lebensmitteln eingesetzt, da diese sehr günstig sind. Verträgliche Öle und Fette, wie beispielsweise Olivenöl und Kokosfett, sind für die Lebensmittelproduktion zu teuer.

Obwohl Pflanzenöle wie Sonnenblumen und Rapsöl als gesund gelten, scheinen diese für die meisten Menschen schlecht verträglich zu sein, da sie entzündliche Prozesse im Körper fördern können was wiederum eine Akne hervorrufen oder verschlimmern kann. Eine Ernährung, die reich an Zucker, Transfetten und stark verarbeiteten Lebensmitteln ist, hat ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Hautgesundheit.

Gibt es eine dauerhafte Heilung für Akne?

Akne heilen ist wie abnehmen und geht nicht von heute auf morgen. Es braucht Disziplin, Durchhaltevermögen und Eigenverantwortung. Dann sollte in 4-6 Monaten ein gutes Ergebnis sichtbar sein. Damit die Akne verschwindet, ist es aus unserer Sicht wichtig, sich mit der Ernährung auseinanderzusetzen und den Körper von innen heraus zu unterstützen.

Systematisches Vorgehen. Um der Ursache für die Akne auf den Grund zu gehen, braucht es ein systematisches Vorgehen. Anfangen solltest du hier bei der Ernährung. Die Haut ist das Spiegelbild der inneren Gesundheit, vor allem der Darmgesundheit. Ist der Darm zu stark belastet, kann sich dies in Form von Hautkrankheiten (Akne, Dermatitis, etc.) bemerkbar machen.

9 Lebensmittel, die man bei Akne meiden sollte

Diese Lebensmittel sollten zunächst erheblich reduziert oder wenn möglich gänzlich gemieden werden:

  1. Sonnenblumenöl und rapsölhaltige Lebensmittel: Diese Öle können entzündliche Prozesse im Körper fördern.
  2. Frittierte Lebensmittel: Können ebenfalls Entzündungen verstärken und die Haut belasten.
  3. Softdrinks, Süssigkeiten und Süssspeisen: Alle Lebensmittel die viel Zucker enthalten tragen zur Übersäuerung der Körpers bei und fördern Entzündungen.
  4. Schweinefleisch: Schweinefleisch enthält entzündungsfördernde Arachidonsäure.
  5. Milchprodukte: Kuhmilch kann das Wachstumshormon IGF-1 enthalten, welches die Talgproduktion steigert und Akne verschlimmern kann.
  6. Weissmehlprodukte: Lebensmittel wie Weißbrot und Pasta haben einen hohen glykämischen Index, der die Insulinproduktion anregt und Entzündungen fördert.
  7. Fertiggerichte: Diese enthalten oft versteckte Zucker, Konservierungsstoffe und schädliche Fette, die den Hautzustand verschlechtern können.
  8. Alkohol: Er entwässert den Körper, führt zu einer gestörten Leberfunktion und kann den Hormonhaushalt durcheinanderbringen.
  9. Verarbeitete Snacks: Chips, Cracker und ähnliche Snacks enthalten viele ungesunde Fette und Zusatzstoffe, die den Körper belasten.

Mehr Informationen zur Ernährung bei Akne finden Sie im Beitrag: Ernährung bei Akne vom NDR.

Veganer aufgepasst. Nicht alles was als gesund gilt, ist es auch

Vegane Lebensmittel gelten als gesund und besonders gut verträglich. Ein Blick auf die Zutatenliste der Produkte verrät woraus diese Produkte gemacht sind. Dabei findet sich oft Raps- oder Sonnenblumenöl als wesentliche Zutat. In folgenden Nahrungsmitteln wird oft Raps- oder Sonnenblumenöl verwendet.

  1. Hafermilch: Viele Marken verwenden Raps- oder Sonnenblumenöl, um der Hafermilch eine cremigere Textur zu verleihen.
  2. Pflanzenbasierte Joghurts: Insbesondere vegane Joghurts auf Soja- oder Mandelbasis enthalten oft Sonnenblumen- oder Rapsöl, um die Konsistenz zu verbessern.
  3. Vegane Käsealternativen und Aufstriche: Diese Produkte enthalten häufig Raps- oder Sonnenblumenöl, um die fettreiche Textur eines traditionellen Käses nachzuahmen.
  4. Vegane Mayonnaise: In veganer aber auch nicht veganer Mayonnaise wird Sonnenblumen- oder Rapsöl als Hauptzutat verwendet. In der Regel über 50% bis hin zu 70% und mehr.
  5. Vegane Burger Patties: Vegane Burger, die als gesunde Fleischalternativen gelten, enthalten oft eine Mischung aus pflanzlichen Proteinen und Sonnenblumen- oder Rapsöl.
  6. Knuspermüsli (Granola): In vielen Granola-Mischungen wird Raps- oder Sonnenblumenöl verwendet, um die knusprige Textur zu erzielen.
  7. Salatdressings: Auch als „gesund“ vermarktete, fettreduzierte oder vegane Dressings enthalten oft Raps- oder Sonnenblumenöl als Basis.
  8. Vegane Proteinriegel: Diese werden häufig als gesunde Snacks verkauft, enthalten jedoch oft Raps- oder Sonnenblumenöl als Bindemittel oder Fettquelle.
  9. Ofen-gebackene Gemüsechips: Obwohl diese Chips als gesündere Alternative zu frittierten Chips gelten, werden sie häufig mit Sonnenblumen- oder Rapsöl verarbeitet.
  10. Fertigsuppen: Viele Fertigsuppen, insbesondere als gesund beworbene Varianten, enthalten Raps- oder Sonnenblumenöl zur Konsistenzverbesserung und als Fettquelle.

Tipp: Prüfe grundsätzlich die Zutatenliste aller Lebensmittel die du konsumierst auf Pflanzenöle und Zuckergehalt. Versuche verarbeitete Lebensmittel zu vermeiden. Setzt dich mit dem Thema Ernährung auseinander und sorge dafür, dass du dich ausgewogen ernährst. Ausgewogen heisst, das der Mix zwischen Eiweiss, Kohlenhydrat und Fett passen muss. Auf deinem Speiseplan sollten ausserdem viele frische Lebensmittel wie heimische Gemüse und Obst aus Bioproduktion stehen.

10 Dinge, die man bei Akne beachten sollte:

  1. Reinige deine Haut sanft: Verzichte auf Reinigungs- und Waschcremes. Versuche deine Haut ausschliesslich mit Wasser zu reinigen.
  2. Vermeide Peelings: Peeling reizt die Haut und kann die Akne verschlimmern.
  3. Make-up: Achte darauf, dass deine Pflegeprodukte und Make-up die Poren nicht verstopfen. Wenn möglich solltest du auf Pflegeprodukte und Make-up verzichten und deiner Haut erlauben ihr natürliches Gleichgewicht selbst zu regulieren.
  4. Sonnenschutz: Vermeide Sonnenschutz in Form von Cremes. Schütze dich vor der Sonne mit einem Hut oder indem du dich im Schatten aufhältst.
  5. Vermeide es, an Pickeln zu drücken: Das Ausdrücken von Pickeln kann zu Entzündungen und Narben führen.
  6. Ernährung: Vermeide von Pflanzenöl, insbesondre Sonnenlumen- und Rapsöl. Ernähre dich zuckerarm und verzichte auf Softdrinks, Zigaretten und Alkohol. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann helfen, den Hormonhaushalt zu stabilisieren und Entzündungen zu reduzieren.
  7. Stress abbauen: Stress fördert hormonelle Schwankungen, die Akne begünstigen können. Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation können hilfreich sein.
  8. Viel Wasser trinken: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt die Entgiftung des Körpers und sorgt für eine gesunde Haut.
  9. Heilfasten-Kur: Entschlackungskuren wie beispielsweise eine Heilfastenkur kann dazu beitragen die körpereigene Entgiftung über Leber und Nieren zu unterstützen. Hier findest du eine Online Fastenanleitung
  10. Sauna: Regelmässige Saunagänge unterstützen die körpereigene Entgiftung ebenfalls und helfen der Haut sich schneller zu regenerieren.

Wo wir helfen können

Symptome lindern. Durch eine professionelle Gesichtsbehandlung können wir eine akute Akne lindern. Das bedeutet wir können die Symptome der Akne bekämpfen, nicht aber die Ursache. Wird die Ursache nicht behoben, wird die Akne immer wieder auftreten.

Akne-Narben behandeln. Aknebedingte Narben können wir durch verschiedene Gesichtsbehandlungen reduzieren.

Wenn du dich für eine kosmetische Behandlung einer Akne interessierst, kannst du gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

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Hinweis aus Haftungsgründen: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ernährungsmedizinische Beratung. Die Inhalte wurden sogfältig recherchiert, können aber Fehler enthalten.

Quellennachweise /Studien:

A low-glycemic-load diet improves symptoms in acne vulgaris patients: a randomized controlled trial – PubMed (nih.gov)

Milk consumption and acne in teenaged boys – PMC (nih.gov)

Acne vulgaris: a disease of Western civilization – PubMed (nih.gov)

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